Ab vom Main-Stream: Was Schreiben in den Wissenschaften mit Diversity zu tun hat

Ab vom Main-Stream: Veranstaltung des RKW-Kompetenzzentrums zum deutschen Diversity-Tag

Zum deutschen Diversity-Tag richtete das RKW-Kompetenzzentrum* eine besondere Veranstaltung aus, „Ab vom Main-Stream“ auf einem Schiff der Frankfurter Primus-Linie: auf festen Boden unter den Füßen verzichten, ganz wörtlich gegen den Strom schwimmen – und das dann auch noch in den Sonnenuntergang hinein. Verschiedene Redner skizzierten ihre Erfahrungen mit Vielfalt, nicht zuletzt wie die sich im Unternehmen verwirklichen läßt und welche Auswirkungen das hat. Auch ich habe meine Tätigkeit vorgestellt. Was aber hat denn nun Schreiben in den Wissenschaften mit dem zu tun, was neudeutsch Diversity genannt wird? Weiterlesen

Eröffnung im InnovationsQuartier Murnau: am 20. Mai 2017!

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Sauerstoffanschlüsse und Notfallklingeln brauchen wir denn doch nicht zum Schreiben… So war der Ausgangszustand.

Zum Murnauer InnovationsQuartier habe ich mich ja schon ausgelassen. Nun ist es vollbracht: Aus einem ehemaligen Krankenzimmer

 

 

 

… wurde auf dem Umweg über eine Baustelle (und viele Abweichungen von den ursprünglichen Plänen – wie immer also)… Weiterlesen

Neben dem Beruf zum eigenen (soliden) eBook: Wie geht das?

Trainer und Coaches gibt es inzwischen unzählige; beide Begriffe sind nicht geschützt, und Zertifizierungen sagen nicht immer viel aus, weil sie oftmals vor allem dem Marketing der dahinterstehenden Organisationen dienen. Auch „Experte“ schimpft sich so mancher, der vor allem eins kann: sich wichtig tun. Wie zeigt man also außerhalb der eigenen Veranstaltungen, daß man wirklich was draufhat? Indem man die eigene Expertise in Buchform bringt! Und Buch in diesem Sinne ist auch ein eBook: Das läßt sich nämlich selbst in geringem Umfang erstellen und unkompliziert verbreiten.

Neben dem Berufsalltag ist das aber nicht immer einfach. Wie kann so ein Projekt trotzdem gelingen? Weiterlesen

Warum das InnovationsQuartier im James-Loeb-Haus gut aufgehoben ist

James Loeb: mehr als ein Lokalheld

Spätestens ab Mitte April 2017 hoffe ich meinen Raum im neuen InnovationsQuartier Murnau nutzen zu können. Das IQ wird im James-Loeb-Haus aufgebaut, dem ehemaligen Gemeindekrankenhaus, das Anfang der Dreißigerjahre von James Loeb  finanziert worden war. Als ich vor ein paar Jahren nach Murnau zog, begegnete mir der Name Loebs zwar an diversen Stellen; ich hielt ihn aber zunächst für eine nur lokal wichtige Größe. Ich hätte kaum mehr danebenliegen können… Wie so oft brauchte es ein paar glückliche Zufälle – und die Bereitschaft, sich auch eines Besseren belehren zu lassen. Inzwischen weiß ich: James Loeb hat nicht nur in Murnau Spuren hinterlassen, sondern weltweit. Weiterlesen

Adversity is your ally (and so are obstacles)

At my workshops with universities and research organisations, we tend to spend quite a lot of time on an exercise called „Jumping Obstacles“ (based on the card deck „75 tools for creative thinking“ by Cordoba Rubino/Hazenberg/Huisman, by the way). This has proven to be very helpful; and if you’re interested in the science behind this, you might want to read about Gabrielle Oettingen’s research: it shows that plain positive thinking is actually harmful, but having a vision and combining this with developing a strategy to deal with upcoming obstacles will help enormously with reaching one’s goals.

Yet obstacles are much more than just a hindrance to deal with, something to get over. Actually the obstacles are what can make your work good, more than just solid – remarkable. This may sound ridiculous at first, but there is a reason to it. Weiterlesen

To get to the desired end, you have to forget about it

So you want to write a doctoral thesis or something similar? First of all you need to know where you’re headed; otherwise you’ll never get there:

  • You really have to know why you want to do this. The more complex, hard and time-consuming the project, the more important this will be.
  • You have to know your goal: what is it you aim for?
  • You have to know what this means for the text you are trying to produce: which criteria will it need to meet?

Yet at the same time you have to be aware that „writing“ actually means two completely different things: the text as an outcome, and the process leading to it. I assume you want to produce the best text possible. What must seem like a paradox to you is the central point of good writing:

To produce a really great text, quite often you will have to forget about all criteria for that when working your way towards it. Weiterlesen

Ideen muß man auch rüberbringen

Ich bin Mitglied der Jury für den diesjährigen „Future Award“; ein früherer Beitrag dazu findet sich hier. In dieser Funktion hatte ich nun in der ersten Jury-Phase 25 Bewerbungen von Studenten und Studentengruppen zu bewerten: im Hinblick auf Vision, Nutzen und Ausarbeitung sowie jeweils zwei Fachkategorien. Ich muß gestehen, ich habe mich schwer getan damit – deutlich schwerer, als ich erwartet hatte. Weiterlesen

Jury für den Future Award 2016: Ich bin dabei!

Ideen entwickeln, verbreiten und beurteilen

Ursprünglich wollte ich mal Richterin werden und habe die entsprechende Ausbildung durchlaufen, das ganze Programm. Auch als ambitionierte Handball-Schiedsrichterin habe ich mich in der Beurteilung üben dürfen; ebenso, als ich mich während des „Doktorierens“ unter anderem durch die nebenberufliche Korrektur von gut anderthalbtausend juristischen Arbeiten finanzierte. Nun unterstütze ich vorrangig Wissenschaftler, die für ihre Arbeit und darüber schreiben. Meine Aufgabe sehe ich nicht zuletzt darin, neuen Ideen und Methoden in die Welt zu verhelfen: Zum einen kann man die besser und leichter entwickeln, wenn man das Werkzeug Schreiben optimal zu nutzen weiß; zum anderen braucht auch die beste Lösung Wahrnehmung, und die profitiert von klarer, ansprechender Darstellung.

Future Award 2016

Jetzt kann ich beides zusammenbringen: Weiterlesen

How to get ahead with a PhD – und warum Promovierte sehr viel mehr auf dem Kasten haben, als die THE meint

Oh no, not again! Ehrlich, ich hab‘ weder was gegen academics.com noch gegen die Times Higher Education (THE). Aber die Facebook-Seite von academics.com hat gestern mal wieder zu einem Doktorandenthema auf die THE verwiesen, und ich finde mal wieder, daß die THE insofern viel zu kurz greift…

Worum geht’s? Die THE hat einen Beitrag veröffentlicht mit dem Titel: „How to get ahead with a PhD“. Der befaßt sich allerdings nun keineswegs damit, wie man etwa mit seinem hart erarbeiteten und schwer erlittenen Doktortitel Karriere macht in den Wissenschaften. (Sehr empfehlenswerte Lektüre ist insofern zum Beispiel „A PhD is not enough“ von Peter J. Feibelman.) Die THE kümmert sich um etwas ganz anderes: die sogenannte „employability“ von Promovierten im Wilden Westen des freien Arbeitsmarkts außerhalb der Hochschulen. Welche Eigenschaften bringt denn so ein fertiger Doktor mit, die ihn für potentielle Arbeitgeber besonders attraktiv machen könnten?  Weiterlesen

Write like a pro: workshop with GIGA Hamburg

In October and November I’ll be heading north again: for a workshop with GIGA Hamburg.

GIGA, the German Institute of Global and Area Studies, is an independent social science research institute and member of the Leibniz association. There they have a very impressive concept of providing their incoming doctoral students with a number of workshops to give them the best possible start. I will give one of these workshops: Weiterlesen