Daten, Kontrolle und Macht: Podiumsdiskussion zum Anti-Korruptions-Tag am 9.12.

– abgesagt, weil Frau Leutheusser-Schnarrenberger krank ist; soll möglichst bald nachgeholt werden! – 

Anti-Korruptions-Tag:
Transparency-Podiumsdiskussion mit prominenter Besetzung

Diesen Sonntag, am 9.12., ist internationaler Anti-Korruptions-Tag. Im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe von Transparency International Deutschland gibt es in München eine Podiumsdiskussion in der Seidlvilla zum Thema Daten, Kontrolle und Macht: mit der ehemaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und dem Physiker Dr. Robert Helling vom Chaos Computer Club München; ich werde moderieren.

Daten, Kontrolle und Macht: Worum geht’s genau?

Moderne Technologien eröffnen ganz neue Möglichkeiten, sie können das Leben bequemer machen und sicherer. Dafür zahlen wir aber: nicht nur mit Geld, sondern vor allem auch mit unseren Daten. Was ist welchen Preis wert? Was gewinnen, was riskieren wir – als Einzelne und als Gesellschaft? Weiterlesen

Sich einen Namen machen: „brown bag lunch“ mit Mark Leiblein

— Termin abgesagt wegen der Turbulenzen im InnovationsQuartier! Wird stattfinden, wenn sich die Wogen geglättet haben… —

Sich einen Namen machen: Mark Leiblein

Seit 2005 unterstützt Mark Leiblein andere dabei, den richtigen Namen zu finden und sich damit einen Namen zu machen: durch die Agentur NameStorm, die „Namensfindungsmaschine“ NameRobot und demnächst durch den neuen „Supergenerator“ NameFruits, der noch in der Beta-Phase ist. Was zunächst mit Filmtiteln begann, bedient jetzt Marken aller Art, quer durch alle Branchen – vom Hundefutter über den Lippenstift bis zur Gasturbine. Wie schafft man es, sich mit einer solchen Nischenidee am Markt durchzusetzen? Wie kann man die eigenen Prozesse immer wieder hinterfragen und verbessern? Vor allem: Was können Gründer und Selbständige aus diesen Erfahrungen lernen?

„Brown bag lunch“

Der sog. „brown bag lunch“ ist ein interessantes Veranstaltungsformat, das ich in England kennengelernt habe: Man trifft sich mittags in informeller Runde, jeder bringt sein eigenes Essen mit, und dabei läßt man sich etwas erzählen. So macht’s noch mehr Spaß, etwas dazuzulernen!

— Termin abgesagt wegen der Turbulenzen im InnovationsQuartier! Wird stattfinden, wenn sich die Wogen geglättet haben… —

Freitag, 02.03.2018, 12 – 13 Uhr:
InnovationsQuartier Murnau, R. 309
James-Loeb-Str. 11, 82418 Murnau

Eintritt frei!

Schreibend Haltung entwickeln: Ein etwas anderer Schreib-Workshop

Wissenschaft und Demokratie

Wie die Wissenschaft ist die Demokratie gekennzeichnet durch ein ständiges Ringen um die (derzeit) besten Lösungen für Probleme. Damit das funktionieren kann, braucht es einige Voraussetzungen; manche in Institutionen und Prozessen, andere in den Menschen selbst, aus denen sich jede Gemeinschaft zusammensetzt. Denn nur wer weiß, was genau er denkt und warum er das tut, und wer das auch klar vermitteln kann, nur der kann sich wirklich mit anderen auseinandersetzen, kann diskutieren, Argumente prüfen und Folgen abwägen – und darum geht es in demokratischen wie wissenschaftlichen Meinungsbildungsprozessen. Zu respektieren, daß andere Menschen legitimerweise andere Meinungen haben, und trotzdem zur eigenen Meinung gerade auch dann zu stehen, wenn die nicht populär ist, diese Haltung braucht es in der Wissenschaft wie in der Demokratie. Totalitäre Herrschaftsformen beschneiden deshalb immer auch die Freiheit von Forschung und Wissenschaft. Und weil wir aus unserer Geschichte gelernt haben, wird die Forschungsfreiheit in Artikel 5 des Grundgesetzes besonders geschützt – gleich neben der Meinungsfreiheit, der Pressefreiheit und der Kunstfreiheit.

Mut und Meinung

Demokratie und Wissenschaft verlangen also vor allem eins: Haltung. Den dafür nötigen Mut kann man trainieren wie einen Muskel; entsprechende Methoden finden sich zum Beispiel in der sogenannten Positiven Psychologie. Man muß aber eben auch wissen, was man genau denkt. Das klingt selbstverständlich, doch ganz so einfach ist es nicht: Weiterlesen

Spaß beiseite? Image und Professionalität (Fortbildungsveranstaltung 25.08.2017)

Muss man nach außen „perfekt“ scheinen und schließen Arbeit und Spaß einander aus?

Professionell andere zu unterstützen heißt für viele auch, ein bestimmtes Bild von der eigenen Person aufrechtzuerhalten. Muss man nach außen wirklich „perfekt“ scheinen, um gute Arbeit zu leisten? Oder darf man auch über sich selbst und die eigenen Unzulänglichkeiten lachen? Was sind eigentlich die Erwartungen, die man da zu bedienen versucht, und wem hilft man damit? Schließen Arbeit und Spaß einander aus oder darf man tatsächlich Spaß in die Arbeit bringen? Wie kann man Hemmungen ablegen, die einen vielleicht daran hindern? Und was macht das mit dem Gegenüber, um das es doch eigentlich geht?

Das sind Fragen, die uns beschäftigen. Wir wollen gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, die sich ganz konkret im beruflichen Alltag umsetzen lassen: im IQ, dem InnovationsQuartier Murnau, in inspirierender Atmosphäre und mit Blick bis zur Zugspitze (die vom Regionalmarketing tatsächlich „Top of Germany“ genannt wird), mit Methoden und Anregungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – und vor allem mit Ihnen. Weiterlesen